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1. Kölner Kartellrechtsgespräche am 13. April 2018

In einer immer stärker globalisierten und digital vernetzten Welt gewinnt die Fusionskontrolle beständig an Bedeutung. Zugleich stößt sie, wie u.a. die Verfahren Edeka/Tengelmann und Facebook/WhatsApp gezeigt haben, auf neue, komplexe Herausforderungen im Schnittfeld von Recht, Wirtschaft und Politik. Diese Herausforderungen wurden zum Teil im Rahmen der 9. GWB-Novelle adressiert, die jetzt erste Wirkungen entfaltet. Sie werden auch auf europäischer Ebene intensiv diskutiert. Die 1. Kölner Kartellrechtsgespräche spürten am 13. April 2018 an der Universität zu Köln vor diesem Hintergrund aktuellen Entwicklungen in der deutschen und europäischen Fusionskontrolle nach.

Am Vormittag stand das Verhältnis von Fusionskontrolle und Politik im Mittelpunkt. Ausgehend vom Ministererlaubnisverfahren wurde der Einfluss politischer Entscheidungsträger auf die Fusionskontrolle analysiert. Am Nachmittag wendete sich die Tagung aktuellen Entwicklungen und Fragen der materiellen Fusionskontrolle zu und warf insbesondere einen Blick auf das Verhältnis von Fusionskontrolle und Innovation auf den Märkten der digitalen Ökonomie.

Als Vortragende konnten hochkarätige Referentinnen und Referenten gewonnen werden:

                 Dr. Oliver Fleischmann, Special Counsel, WilmerHale (Slides)

                 Dr. Armin Jungbluth, Leiter des Referats Rechtsrahmen digitale Dienste, Medienwirtschaft im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Slides)

                 Birgit Krueger, Leiterin der Abteilung Grundsatzfragen des Kartellrechts des Bundeskartellamts (Slides)

                 Prof. Dr. Jürgen Kühling, Universität Regensburg/Monopolkommission (Slides)

                 Ulla Schwager, Generaldirektion Wettbewerb, Europäische Kommission (Slides)

                 Prof. Dr. Stefan Thomas, Eberhard Karls Universität Tübingen

Programm

Im Sommer/Herbst wird ein Tagungsband in der Reihe "Kartell- und Regulierungsrecht" (Nomos) erscheinen.